Durch die Multiplikation der vom Emissionsauswerterechner ermittelten Konzentrationen mit dem Abgasvolumenstrom entsteht der Massenstrom eines bilanzierten Schadstoffes. Dieser wird über das Jahr aufsummiert durch den Emissions-Rechner. Das Ergebnis ist die so genannte Fracht, also z. B. die Menge SO2, die in einem Jahr in die Umwelt abgegeben wurde. Vielfach liegen die Messwerte der einzelnen Stoffe im Bereich der Nachweisgrenze oder darunter (z. B. Dioxine/Furane). In diesen Fällen wird zur Berechnung der Fracht der Wert für die halbe Nachweisgrenze eingesetzt. Bei entsprechend niedrigen Mengen führt jede Abweichung zu vergleichsweise hohen prozentualen Wertveränderungen.
Bei den niedrigen spezifischen Emissionen sind die Schwankungen bei den Frachten im Wesentlichen auf die Betriebsstunden und die Abgasvolumina zurückzuführen. Die Emissionen liegen insgesamt sehr niedrig, so dass kaum Potenzial für große Verbesserungen gesehen wird.
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